ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt 2007; 116(11): 550-560
DOI: 10.1055/s-2007-1004815
Fortbildung
Implantologie
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Tissue Engineering bei Sinusbodenelevation

H.-J. Hartmann, A. Steup
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Publication Date:
28 November 2007 (online)

Die präprothetische und präimplantologische Therapie hat sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Dabei spielen die Sinusbodenelevationen eine wesentliche Rolle zur Versorgung des Oberkiefers. Die klinischen Grundlagen zur Augmentation mit alloplastischem Material oder körpereigenem Knochen haben sich vom Grundsatz her nicht wesentlich geändert. Die Anwendungsbereiche der alloplastischen Materialien sind vielfältig und werden auch auf die Sinusbodenelevation übertragen. Autogene Knochensubstanzen haben den Nachteil, dass sie eine höhere Morbidität des Patienten aufweisen, wenn Knochen aus dem Kieferbereich oder aus dem Becken gewonnen wird. Der Bereich des Kiefers hat nur eine begrenzte Menge aus der zur Verfügung stehenden Knochensubstanz vorrätig, was in den meisten Fällen zu Mischformen mit alloplastischem Material führt. Einzig die Beckenkammtransplantate bieten eine ausreichende Menge autogenen Knochens, haben aber den Nachteil, dass sie in der Zusammensetzung sehr fettreich sowie von einer schlechteren Knochenqualität gegenüber dem Kieferknochen sind.

Literatur

Korrespondenzadresse

Dr. Hans-Jürgen Hartmann

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Email: hartmann.tutzing@t-online.d

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