Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift 2006; 1(3): 29-33
DOI: 10.1055/s-2006-947374
DHZ | praxis

© Sonntag Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG

Der Säurebasenhaushalt - Diagnose- und Therapiekonzepte

 Johnvan Limburg Stirum
Weitere Informationen

Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
22. Februar 2007 (online)

Zusammenfassung

Die in der Praxis gängige Messung des pH-Werts über den Urin oder das Blut reicht nicht aus, um wirklich etwas Differenziertes über den Säurebasenhaushalt eines Menschen aussagen zu können. Auch ist eine gesteigerte Säureausscheidung nicht mit Übersäuerung gleichzusetzen. Mit der manuellen Bluttitration nach Jörgensen und Stirum hingegen kann das Säurebasenverhältnis genau analysiert und der Bedarf an Basen oder Säuren im Organismus individuell festgestellt werden. Sie ermöglicht eine Kontrollierte Säurebasentherapie, bei der - dem Befund entsprechend - auch Orthomolekulare Medizin und pro- bzw. antioxidative Maßnahmen sowie Aderlässe und Atemtherapie zum Einsatz kommen.

Literatur

  • 1 van Limburg Stirum J. Neue Konzepte in der Säurebasen-Medizin. Biologische Medizin 2005: 124-128
  • 2 van Limburg Stirum J. Osteoporose und saure Nahrung, was ist dran?. Biologische Medizin 2006: 8-11
  • 3 von Limburg Stirum J, Appeldorn N. Intrazelluläre Basenpufferkapazität des Blutes. Zeitschrift für Erfahrungsheilkunde 1997: 10
  • 4 Winter C, Schulz N, Giebisch G, Geibel JP, Wagner CA. Nongenomic stimulation of vacuolar H-ATPases in intercalated renal tubule cells by aldosterone.  Proc Natl Acad Sci USA. 2004;  101 2636-2641
  • 5 Glaesel KO. Heilung ohne Wunder und Nebenwirkungen, Gesundheit biologisch gesteuert. 5. Aufl. Konstanz: Labor Glaesel Verlag 1998
    >