Rehabilitation (Stuttg) 2006; 45(4): 243-248
DOI: 10.1055/s-2006-940029
Methoden in der Rehabilitationsforschung
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Exploratorische und konfirmatorische Faktorenanalyse

Exploratory and Confirmatory Factor AnalysisC.  Maurischat1
  • 1Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Institut für Sozialmedizin
Koordinatoren der Reihe „Methoden in der Rehabilitationsforschung”: Prof. Dr. Dr. Hermann Faller, Würzburg; Prof. Dr. Thomas Kohlmann, Greifswald; Dr. Christian Zwingmann, DüsseldorfInteressenten, die einen Beitrag zur Reihe beisteuern möchten, werden gebeten, vorab Kontakt aufzunehmen, E-mail: [email protected]
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Publication Date:
28 July 2006 (online)

Zusammenfassung

In diesem Beitrag wird der Nutzen der Faktorenanalyse in Bezug auf die Entwicklung von Fragebögen für die klinische Rehabilitation dargestellt. Es werden zwei Strategien, die exploratorische und die konfirmatorische Faktorenanalyse, in ihren Grundzügen erläutert, um ein Grundverständnis für die Auswahl des einen oder anderen Verfahrens zu schaffen. Die Ansätze werden als sich ergänzende Verfahren dargestellt, die beide im Prozess einer Fragebogenentwicklung ihren Platz haben. Abschließend wird kurz auf den möglichen Nutzen der Faktorenanalyse bei Fragen nach der Gestaltung von zusammenfassenden Statistiken oder der Prüfung interkultureller Validität hingewiesen.

Abstract

This article describes the utility of factor analysis in the context of developing questionnaires for clinical use in rehabilitation. The basic principles of both exploratory factor analysis and confirmatory factor analysis are presented in order to give the necessary knowledge for choosing between both concepts. Exploratory and confirmatory factor analyses complement one another, and there is a place for both in the process of questionnaire development. Finally, the potential use of factor analysis for scaling procedures as well as intercultural validity studies is outlined.

Literatur

1 Kausalität im Sinn einer Ursache-Wirkungs-Beziehung kann nicht nachgewiesen werden.

2 Im Angloamerikanischen steht die Abkürzung CFA für „Confirmatory Factor Analysis”.

Dr. phil. Carsten Maurischat, Dipl.-Psych. 

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein · Campus Lübeck · Institut für Sozialmedizin

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23552 Lübeck

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