ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt 2005; 114(3): 98-105
DOI: 10.1055/s-2005-865279
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AdheSE® - ein neues, hydrolysestabiles, selbstätzendes Adhäsivsystem

U. Salz, J. Zimmermann, A. Peschke
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Publication Date:
23 March 2005 (online)

Zusammenfassung

Die Hauptherausforderung an dentale Adhäsive besteht darin, auf den 2 unterschiedlichen Substraten, Schmelz und Dentin, einen gleich guten Verbund aufzubauen. Die Haftung zum Schmelz wird durch selektive Demineralisierung von prismatischem und interprismatischem Schmelz erreicht. Eine mikromechanische Verankerung erfolgt durch

In-situ-Polymerisation von entsprechenden Methacrylat-Monomeren in den durch die Säure verursachten Porositäten. Für die Dentinhaftung muss durch Säureätzung die durch die Kavitätenpräparation mittels Bohrer erzeugte Schmierschicht entfernt werden. Im Fall der so genannten „Total-Etch-Technik” resultiert daraus eine 3-5 μm tiefe demineralisierte Zone in der Dentinoberfläche. Die Kollagenfibrillen werden dabei nahezu vollständig freigelegt und bilden mit den applizierten und anschließend auspolymerisierten Monomeren ein interpenetriertes Polymernetzwerk. Diese Verbundschicht wurde zuerst von Nakabayashi [1] beschrieben und wird seitdem als „Hybridschicht” bezeichnet.

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