ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt 2004; 113(11): 488-489
DOI: 10.1055/s-2004-837055
Fortbildung
Zahntechnik
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Möglichkeiten der Friktionswiederherstellung bei Teleskopen mittels Galvanotechnik

H. J. Fehmer
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Publikationsdatum:
07. Dezember 2004 (online)

Ein altbekanntes und weit verbreitetes Problem selbst bei optimal verarbeiteten Teleskoparbeiten ist und bleibt die Tatsache, dass nach anfangs perfektem Sitz mit der Zeit ein Friktionsverlust einsetzt. Nicht nur für den Patienten, sondern auch für Behandler und Techniker ist dies ein Ärgernis, das in den vergangen Jahren zu mehr oder weniger erfolgreicher Lösungsentwicklung in die unterschiedlichsten Richtungen anregte. Einen der logischsten und viel versprechendsten Ansätze bot die Galvanotechnik.

Die ersten, wenigstens zum Teil anhaltenden Erfolge hatte ich mit einem Vergoldungsgerät und dem von Zahntechnikermeister Geiger (Schwäbisch Gmünd) entwickelten zugehörigen Verfahren, dem Strip-Verfahren. Dieses bot zum ersten Mal die Möglichkeit, kontrolliert eine Schicht mit definierter Stärke auf die Innenfläche eines Teleskops aufzutragen. Wie bereits erwähnt, waren aber auch mit dieser Methodik keine Langzeiterfolge zu erzielen.

Eine zunächst deutlich bessere Lösung propagierte Anfang der 90er-Jahre die Firma Hager und Werken mit ihrem System „Teleblock 2000”. Mit einem Spezialbohrer wurde ein 0,16-mm-Loch innen in das Sekundärteleskop gebohrt. Danach mit eigens dafür entwickeltem Kleber Friktionsteile eingeklebt, welche farbkodiert in 3 Stärken zur Verfügung standen. Diese konnten auch jederzeit wieder ausgewechselt und aktiviert werden.

Korrespondenzadresse

Heinz Jürgen Fehmer

Dentallabor Heinz Jürgen Fehmer

Hasenstraße 10

70199 Stuttgart

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