Ziele: Cranielle EPI DWI Bilder, angefertigt an 1,5 T MRT mit einer Gradientenstärke von
20–25 mT/m, zeigen oft erhebliche Einschränkungen ihrer Beurteilbarkeit aufgrund ausgeprägter
Suszebtibilitätsartefakte. In einer prospektiven Studie verglichen wir die Bildqualität
von EPI DWI Bildern, angefertigt an einem MRT Gerät mit einer Gradientenstärke von
40 mT/m, mit T2 gewichteten Turbospinecho Bildern. Methode: Bei 50 MRT Untersuchungen des Schädels (Durchschnittsalter 48,8J.), durchgeführt
an einem 1,5 T MRT (Sonata; Siemens, Erlangen, Deutschland), Gradientenstärke 40 mT/m,
wurden axiale EPI DWI Bilder mit T2 Turbospinecho Bildern verglichen: Hirnstamm, Kleinhirn,
Stammganglien, Thalamus, Zentralregion und Rinden/Mark Grenze wurden von zwei unabhängigen
Auswertern auf einer Skala zwischen 0 (nicht beurteilbar) und 3 (excellent beurteilbar)
evaluiert. Ergebnis: Im Vergleich zum T2 Bild war auf EPI DWI Bildern der Hirnstamm nicht einwandfrei
zu beurteilen (1,66), die Zentralregion wurde gut beurteilbar abgebildet (2,00), vor
allem die Stammganglien und der Thalamus (2,72) wurden gut bis excellent beurteilbar
abgebildet. Schlussfolgerung: Moderne MRT Geräte mit höherer Gradientenstärke reduzieren die Suszebtibilitätsartefakte
in der EPI DWI Bildgebung deutlich, anatomische Regionen können auf diesen Bildern
gut zugeordnet werden.
Schlüsselwörter