Radiologie up2date 2004; 4(3): 241-256
DOI: 10.1055/s-2004-825906
Gerätetechniken/Neuentwicklungen
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Der klinische Einsatz der diffusionsgewichteten MRT am Gehirn

Clinical Application of Diffusion-weighted MRI of the BrainJ.  B.  Fiebach1 , I.  Harting1
  • 1Abteilung Neuroradiologie, Neurologische Klinik, Universitätsklinikum Heidelberg
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Publication Date:
14 September 2004 (online)

Zusammenfassung

Die diffusionsgewichtete Magnetresonanztomographie (DWI) wurde in den vergangenen Jahren in die klinische Routine eingeführt. Im Gegensatz zur konventionellen MRT ermöglicht die DWI nicht nur die Stuktur des Gewebes darzustellen, sondern es können physikalische Information gewonnen werden, die einen Rückschluss auf die Funktion des Gewebes erlauben. Den größten Stellenwert hat die DWI in der Frühdiagnostik der zerebralen Ischämie. Diagnostisch wegweisende Informationen erhält man durch DWI auch bei ZNS-Tumoren, entzündlichen und infektiösen ZNS-Erkrankungen sowie venösen Zirkulationsstörungen. Das Prinzip der diffusionsgewichteten MRT und ihre typischen klinischen Anwendungen werden in diesem Beitrag dargestellt.

Abstract

Diffusion-weighted MRI (DWI) has become a routine imaging procedure in many clinical situations. In contrast to conventional sequences that only show morphology, DWI gives an insight into physical phenomena. DWI has a major impact in acute stroke imaging. Relevant information can be retrieved from DWI in brain tumors, inflammatory and infectious CNS disease, brain abscess or venous thrombosis. In this article, basic principles of DWI and standard clinical applications will be illustrated.

Literatur

Dr. Jochen B. Fiebach

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