Anästhesiol Intensivmed Notfallmed Schmerzther 2003; 38(7): 472-475
DOI: 10.1055/s-2003-40072
Mini-Symposium
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Neurologische Komplikationen nach Regionalanästhesie

Neurological Complications After Regional AnaesthesiaH.  Ohnesorge1 , H.  Beck1
  • 1Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
24. Juni 2003 (online)

Einleitung

Neurologische Komplikationen nach regionalen Anästhesieverfahren sind selten (siehe Tab. [1]), ihre Konsequenzen sind jedoch, sofern sie zu bleibenden neurologischen Defiziten oder Dysfunktionen führen, sowohl für den Patienten als auch für den behandelnden Arzt fatal. Daher ist das Wissen um diese Komplikationsmöglichkeiten von wesentlicher Bedeutung, insbesondere da das Zeitfenster zwischen dem Einsetzen einer Komplikation und einer Intervention zur Vermeidung einer möglicherweise bleibenden neurologischen Schädigung zum Teil sehr kurz ist und rasches, konsequentes Handeln erfordert. Darüber hinaus ermöglicht die Kenntnis potenzieller Schädigungsmechanismen das gezielte Vermeiden von komplikationsträchtigem Verhalten bei der Durchführung von regionalen Anästhesieverfahren.

Literatur

Korrespondenzadresse

Dr. Henning Ohnesorge

Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Martinistraße 52

20246 Hamburg

eMail: [email protected]