Radiologie up2date 2002; 2(4): 369-385
DOI: 10.1055/s-2002-36298
Brustbildgebung/Mammographie
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Mikrokalk in der Mammographie. Erkennen - Beschreiben - Beurteilen

Markus  Müller-Schimpfle1 , Annika  Wersebe2 , Arne  Fischmann2 , Katja  Siegmann2
  • 1Radiologisches Zentralinstitut, Städtische Kliniken Frankfurt/M-Höchst
  • 2Abteilung Radiologische Diagnostik, Universitätsklinikum Tübingen
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Publication Date:
20 December 2002 (online)

Was dieser Beitrag bietet

Das Erkennen und Einordnen von Mikroverkalkungen nimmt in der Befundung von Mammographien einen wesentlichen Raum ein. Dies liegt am häufigen Vorkommen von Mikroverkalkungen, ihrer Assoziation mit gutartigen wie bösartigen Erkrankungen der Brust sowie ihrer morphologischen Vielgestalt, die nur teilweise mit der Dignität der zugrunde liegenden Gewebeveränderungen korreliert.
Im vorliegenden Beitrag werden die relevanten Merkmale von Mikroverkalkungen und Vorschläge für ihre adäquate Beschreibung genannt. Die Kriterien für die Beurteilung dieser Merkmale hinsichtlich ihrer Dignität werden beschrieben und das sinnvolle und notwendige weitere Vorgehen.
Ein Schwerpunkt des Beitrags liegt auf der Vereinfachung oftmals verwirrender Klassifizierungsschemata von Mikroverkalkungen. Für den eiligen Leser: s. Zusammenfassung auf S. 384

Literatur

Korrespondenzadresse

PD Dr. Markus Müller-Schimpfle

Städtische Kliniken Frankfurt/M.-Höchst, Radiologisches Zentralinstitut

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