Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2002; 34(2): 31-36
DOI: 10.1055/s-2002-33985
Wissenschaft & Forschung

Karl F. Haug Verlag, in: MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG

Ukrain® - Fortschritt oder Rückschritt in der medikamentösen Therapie onkologischer Erkrankungen[1]

Günter Hopf[2]
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Publication History

Publication Date:
10 September 2002 (online)

Einleitung

Dem medizinischen Erfolg der Therapie maligner Tumorerkrankungen sind auch heute noch Grenzen gesetzt, unabhängig ob chirurgisch, strahlentherapeutisch oder medikamentös interveniert wird. Nur durch intensive Anstrengungen unabhängiger Forschungsgruppen in doppelblinden und randomisierten Studien, durch sorgfältige Nachbeobachtungen über längere Zeit und mit genauer Dokumentation ist eine Verbesserung der Situation der Krebspatienten erreichbar. Die scheinbare Perspektivlosigkeit der Erkrankungen lockt Wunderheiler und Scharlatane an, die wie auf fast keinem anderen Gebiet in der Medizin mit übertriebenen Heilversprechungen Patienten zusätzlich noch finanziell belasten. Recancostat comp., eine Mischung aus körpereigenen Stoffen und Blütenfarbstoffen mit Tagesbehandlungskosten von mehr als 50 €, kann als ein Beispiel dafür gelten [[1]].

Wie kann Ukrain® eingeordnet werden?

01 Beitrag modifiziert, nach: Hopf, G.; internistische praxis 42 (2002) 375-382.

01 Beitrag modifiziert, nach: Hopf, G.; internistische praxis 42 (2002) 375-382.

02 Außerordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ), Köln

Korrespondenzadresse:

Dr. med. Günter Hopf

FA für Pharmakologie und Toxikologie

Robert-Koch-Str.

4250931 Köln