Radiologie up2date 2002; 2(2): 141-168
DOI: 10.1055/s-2002-32651
Allgemeine Themen
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Radiologische Bildgebung von Lymphknoten
in Diagnostik und Verlaufskontrolle

Ulrich  Mende
  • 1Abt. Klinische Radiologie (Schwerpunkt Strahlentherapie) und Poliklinik, Radiologische Universitätsklinik Heidelberg
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Publication Date:
03 July 2002 (online)

Was dieser Beitrag bietet

Veränderungen, insbesondere Vergrößerungen von Lymphknoten, treten häufig auf. Als Symptom umspannen sie einen weiten Bogen von Erkrankungsentitäten. Basis für die therapieorientierte Diagnostik und Verlaufsbeurteilung sind Anamnese und körperliche Untersuchung, insbesondere bei den gut sicht- und tastbaren Veränderungen der Zervikal- und Inguinalregion. Hier, mehr noch bei den der klinischen Evaluation nur sehr bedingt zugänglichen Lymphknotenstationen in Thorax, Abdomen und Becken, kommt der Ergänzung durch die radiologische Bildgebung eine entscheidende Rolle zu. Der Artikel erläutert die Bedeutung von Ausbreitungsmuster, morphologischen und strukturellen Parametern im Zusammenhang mit dem klinischen Gesamtbild als Kriterien bei differenzialdiagnostischer Zuordnung, Beurteilung von therapeutischem Ergebnis und posttherapeutischen Nachsorgekontrollen. Die Wahl des jeweiligen Imaging-Verfahrens wird bestimmt sowohl durch Erkrankung und Zustand des Patienten, als auch von Verfügbarkeit und physikalischen Grenzen der Methode. Aufgabe der Bildgebung ist es dabei stets, die klinischen Fragen im Blick auf die zielgerichtete Therapie unter Berücksichtigung methodischer, logistischer und ökonomischer Aspekte zu beantworten und, soweit erforderlich, auf ergänzende oder alternative Verfahren hinzuweisen.
Für den eiligen Leser: s. Zusammenfassung auf S. 160.

Literatur

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PD Dr. Dr. Ulrich Mende


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(Schwerpunkt Strahlentherapie)
und Poliklinik

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