Radiologie up2date 2002; 2(2): 169-183
DOI: 10.1055/s-2002-32650
Neuroradiologie
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Entzündliche und toxische Erkrankungen
der weißen Hirnsubstanz beim Erwachsenen

Stefan  Hähnel, Inga  Harting, Marius  Hartmann
  • 1Abt. Neuroradiologie,
    Neurologische Klinik,
    Universitätsklinikum
    Heidelberg
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Publication Date:
03 July 2002 (online)

Was dieser Beitrag bietet

Entzündliche und toxische Erkrankungen der weißen Hirnsubstanz können trotz unterschiedlicher Ätiologie zu gleichartigen oder ähnlichen radiologischen Erscheinungsbildern führen. Die Differenzialdiagnose ist daher nicht selten schwierig, wenn sie sich nur auf die Analyse der Bildmorphologie beschränkt und die Ergebnisse zusätzlicher neurologischer Untersuchungen wie die der Liquordiagnostik ignoriert. Dennoch bieten heute moderne bildgebende Verfahren, voran die Magnetresonanztomographie (MRT), die Möglichkeit, die infrage kommenden Differenzialdiagnosen stark einzuengen. Dem Radiologen kommt diagnostisch mithin eine Schlüsselfunktion zu. In dieser Arbeit soll das radiologische Erscheinungsbild der wichtigsten, nicht ischämisch oder neoplastisch induzierten Erkrankungen der zerebralen weißen Substanz beim Erwachsenen vorgestellt und im Hinblick auf die Differenzialdiagnose besprochen werden. Dabei wird besonders eingegangen auf die Rolle fortgeschrittener bildgebender Untersuchungstechniken wie Diffusions-MRT, Perfusions-MRT und MRT mit Magnetization-Transfer-Kontrast.
Für den eiligen Leser: s. Zusammenfassung auf S. 179.

Literatur

Korrespondenzadresse:

Dr. med. Stefan Hähnel

Abt. Neuroradiologie
Universitätsklinikum Heidelberg

Im Neuenheimer Feld 400

69120 Heidelberg

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