Anästhesiol Intensivmed Notfallmed Schmerzther 2002; 37(6): 359-363
DOI: 10.1055/s-2002-32242
Mini-Symposium
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Base Excess und Laktatkonzentration von Infusionslösungen und Blutprodukten

Base Excess and Lactate Concentration in Infusion Solutions and Blood ProductsR.  Zander
  • 1Institut für Physiologie und Pathophysiologie der Universität Mainz
Further Information

Publication History

Publication Date:
13 June 2002 (online)

Fragestellung

Aufgrund der mangelhaften Deklarierung der jeweiligen Inhaltsstoffe hat der Arzt nur sehr begrenzte Möglichkeiten, Veränderungen des Säure-Basen-Status des Patienten ursächlich auf eine Infusion oder Transfusion zurückzuführen. Dies gilt sowohl für das gängige Infusionsregime, also Lösungen für den Volumenersatz, zur parenteralen Ernährung und zur Elektrolyt-Substitution, als auch für Blutprodukte, d.h. gewaschene Erythrozyten aus der MAT (maschinelle Autotransfusion), Erythrozytenkonzentrate (EK) und Gefrierplasma (FFP). Daher ist es nötig, Zusammenhänge zwischen Base Excess (BE) und Laktatkonzentration von Infusionen und Transfusionen einerseits sowie Störungen des Säure-Basen-Haushaltes andererseits aufzuzeigen.

Literatur

Korrespondenzadresse

Prof. Dr. med. R. Zander

Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Universität Mainz

Saarstrasse 21

55099 Mainz

Email: zander@uni-mainz.de