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DOI: 10.1055/s-0044-1787329
Screening für mögliche Therapietargets beim caninen apokrinen Analbeutelkarzinom – Genes of Interest in der Transkriptomanalyse
Authors
Einleitung Bei der Suche nach neuen Therapieansätzen spielt die gezielte Krebstherapie eine immer wichtigere Rolle. Dabei kommen Immuncheckpoint (IC)- oder Matrix Metalloproteinasen (MMP)-Inhibitoren sowie monoklonale Antikörper und small molecules als Inhibitoren von Rezeptor-Tyrosin- und Serin/Threonin-Kinasen zum Einsatz. Bei zwei perianalen Tumorarten wurde das Transkriptom vergleichend auf die Expression von geeigneten Genen untersucht.
Material und Methoden Aus FFPE isolierte mRNA von apokrinen Analbeutelkarzinomen (AK) und hepatoiden Adenomen (HA) wurde mittels nCounter mRNA-Hybridisierung (12 HA, 34 AK) und QuantSeq 3‘-RNA Sequenzierung (10 HA, 15 AK) untersucht. Eine Datennormalisierung und Genexpressionsanalyse folgten.
Befunde Mindestens 25 Gene konnten identifiziert werden, die für therapeutisch angreifbare Proteine codieren. Beim AK waren die co-inhibitorischen IC, CLTA4, LAG3, HAVCR2 und PDCD1, sowie MMP9 und -7 und mehrere Kinasen, wie DDR1, RET, KIT, FGFR1 und -2 stärker exprimiert. Beim HA waren hingegen angiogenetisch-relevante Gene – wie PDGFRA, EGFR, VEGFA-C, ANGPT2, KDR und FLT4 – höher exprimiert.
Schlussfolgerungen Eine Transkriptomanalyse dieser Tumore kann ein erster Schritt zur Identifikation möglicher Therapietargets sein. Komparative Fragestellungen könnten von diesen Erkenntnissen profitieren.
Publication History
Article published online:
26 June 2024
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