Gefäßmedizin Scan 2017; 04(03): 178-179
DOI: 10.1055/s-0043-117661
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Extremitätenarterien
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Periphere arterielle Verschlusskrankheit: Erfahrungen mit dem GORE TIGRIS Stent

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Publication Date:
13 September 2017 (online)

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit der unteren Extremitäten ist einer der Hauptgründe für atherosklerotische kardiovaskuläre Morbidität. Die Revaskularisation der peripheren Arterien ist durch die anatomischen Eigenschaften der Gefäße besonders herausfordernd. Der GORE TIGRIS Stent ist ein Zwei-Komponenten Stent, der auf die biomechanischen Kräfte in der A. femoralis superficialis und der A. poplitea ausgerichtet ist.

Fazit

Bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit der femoropoplitealen Arterien zeigt die GORE TIGRIS Stent-Implantation eine anhaltende klinische Wirksamkeit. Die primären und sekundären Durchgängigkeitsraten von 67 % bzw. 99 % nach 24 Monaten zeigen nach Ansicht der Autoren hoffnungsvolle Aussichten für die Wirksamkeit dieser Stents. Limitationen der Studie liegen im retrospektiven Design und prospektive, randomisierte Studien sowie weitere Langzeituntersuchungen sind erforderlich.