Gefäßmedizin Scan 2017; 04(03): 177
DOI: 10.1055/s-0043-117592
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Extremitätenarterien
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PAVK: High-Dose-Rate-Brachytherapie von In-Stent-Stenosen

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Publication Date:
13 September 2017 (online)

In-Stent-Stenosen als Folge neointimaler Hyperplasie sind ein verbreitetes Problem nach perkutaner transluminaler Angioplastie (PTA) bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK). Gegenstand zahlreicher Studien war, die Offenheit mittels endovaskulärer Brachytherapie (EVBT) zu erhalten. Karen J. Ho et al. untersuchten nun die Wirksamkeit eines EVBT-Protokolls mit Iridium-192 und erhöhter Energiedosis.

Fazit

Die Behandlung iliakaler und femoropoplitealer In-Stent-Stenosen mit HDR-EVBT nach erfolgter PTA war in dieser technisch erfolgreich. Die Patienten profitierten 1 und 2 Jahren nach EVBT von primären Offenheitsraten, die von den Autoren als vielversprechend bezeichnet werden. Von späten thrombotischen Verschlüssen waren nur wenige Patienten betroffen.