Gefäßmedizin Scan 2017; 04(03): 180
DOI: 10.1055/s-0043-117578
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Extremitätenvenen
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CVE: präoperativer Ultraschall deckt anatomische Anomalien unzureichend auf

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Publication Date:
13 September 2017 (online)

Die Therapie der chronischen Venenerkrankung (CVE) erfolgt in letzter Zeit zunehmend durch endovenöse Ablationsverfahren. Traditionell wird die Insertion und Platzierung der Ablationskatheter durch B-Mode Ultraschall geleitet, bei anatomischen Besonderheiten kann dieses Verfahren aber an seine Grenzen stoßen. Die Autoren gehen der Frage nach, wie gut mit der digitalen Subtraktionsvenografie venöse Anomalien ergänzend aufgedeckt werden können.

Fazit

Die Autoren ziehen den Schluss, dass die Venografie eine sinnvolle Zusatzuntersuchung zum Ultraschall bei der Behandlung der CVE darstellt, um venöse Anomalien aufzudecken, die die Ablation erschweren könnten. Sie weisen auf den hohen Prozentsatz von Patienten hin, die ohne zusätzliche röntgenologische Darstellung als nicht erfolgreich behandelbar erachtet wurden.