Gefäßmedizin Scan 2017; 04(03): 179
DOI: 10.1055/s-0043-117577
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KT bei iliofemoraler TVT: Einflussfaktoren auf langfristige Offenheitsraten

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Publication Date:
13 September 2017 (online)

Bei tiefen Beinvenenthrombosen (TVT), die das iliofemorale Segment mit betreffen führt die alleinige antikoagulative Therapie zu den schlechtesten Ergebnissen bezüglich PTS und Lebensqualität. Seit ca. 20 Jahren kommt die kathetergeführte Thrombolyse (KT) zum Einsatz. Die dänischen Autoren berichten über das langfristige Outcome bei Patienten, deren iliofemorale tiefe Beinvenenthrombose mit dieser Methode behandelt wurde.

Fazit

Laut den Autoren zeigt ihre Studie, dass eine Symptomdauer < 14 Tagen, das Fehlen postthrombotischer Läsionen und der Einsatz der Puls-Spray-Technik bei der kathetergeführten Thrombolyse der iliofemoralen TVT langfristig zu besserer primärer Offenheit bei normaler Klappenfunktion führt. Trotz des langfristigen Follow-up seien die Ergebnisse ihrer nicht randomisierten Observationsstudie mit hochselektierten Patienten aber nicht als Entscheidungsgrundlage für die optimale Therapie geeignet.