Psychiatr Prax 2017; 44(02): 111-112
DOI: 10.1055/s-0043-100276
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© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Aktuelle Beiträge zur Ethnopsychoanalyse

Contributor(s):
Peter Theiss-Abendroth
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Publication Date:
13 March 2017 (online)

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Begegnungen mit Menschen, die aus uns unvertrauten Kulturen stammen, gehören zu unserem Alltag, sei es als Bürger, sei es als klinisch Tätige. Zur Linderung der daraus unvermeidlich resultierenden Unsicherheit ist auf dem Markt der Weiterbildungen sowohl für den psychosozialen Bereich als auch für die Wirtschaft ein breites Angebot zum Training unserer interkulturellen Kompetenz entstanden. Doch das Unbehagen daran ist groß: Verhüllt dieser vermeintliche neue Kompetenzerwerb nicht mehr, als er erhellt? So fordert beispielsweise Paul Mecheril aus Oldenburg stattdessen den Erwerb einer „Kompetenzlosigkeitskompetenz“. Doch wie soll diese aussehen? Wer kann uns dabei helfen, mit dem Unverständlichen und Fremden umzugehen?