veterinär spiegel 2016; 26(02): 81-84
DOI: 10.1055/s-0042-105846
Unternehmer Tierarzt
Enke Verlag in Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

„Was kostet der Hamster?“

Heimtiere in der tierärztlichen Sprechstunde
Stefan Gabriel
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Publikationsdatum:
14. Juni 2016 (online)

„Lieben“ Sie auch diese kleinen Patienten, Kaninchen, Hamster, Meerschweinchen und Co., die Sie in Ihrer Sprechstunde lediglich aufhalten, aber eigentlich keinen Gewinn abwerfen? Nun, wir alle haben unsere Vorlieben. Es gibt auch unter TierärztInnen Hunde- und Katzenmenschen, Internisten und Chirurgen. So kann es sicher sein, dass ein orthopädisches Problem einer Dogge einem chirurgisch spezialisierten Kollegen mehr „gibt“ als ein anorektisches Meerschwein. Deswegen wollen wir hier auch die durchschnittliche Tierarztpraxis ansprechen, in der erfahrungsgemäß meist das Prinzip gesehen wird: „weniger spektakuläre Fälle bringen kein Geld, bei den großen OPs sind die Besitzer wesentlich dankbarer …“. Natürlich ist die Diskussion, welche Fälle „mehr bringen“ genauso müßig wie die Betrachtung, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Es kommt eben auf die persönliche Einstellung an, und genau die ist oft das Problem!