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DOI: 10.1055/s-0035-1555696
Spina bifida – Nachweis von Plexusschäden in der MRT
Autor*innen
Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
12. Juni 2015 (online)
Bei Patienten mit Spina bifida liegt in den meisten Fällen eine neurogene Blasenentleerungsstörung
vor, die unbehandelt die Prognose der Betroffenen stark einschränkt. Die frühzeitige
Diagnose ist daher von Bedeutung, um weitere neurologische Schädigungen zu verhindern,
aber die komplexe und hochgradig variable Anatomie im Bereich des Plexus sacralis
macht dessen nicht invasive Beurteilung schwierig. Parameter der Diffusions-Tensor-MRT,
die die Diffusion der Wassermoleküle im Gewebe darstellt, könnten das jetzt ermöglichen,
wie Wieke Haakma und Kollegen berichten.
J Urol 2014; 192: 927–933
mit Kommentar
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Literatur
- 1 Vargas MI, Viallon M, Nguyen D et al. Diffusion tensor imaging (DTI) and tractography of the brachial plexus: feasibility and initial experience in neoplastic conditions. Neuroradiology 2010; 52: 237-243
- 2 van der Jagt PK, Dik P, Froeling M et al. Architectural configuration and microstructural properties of the sacral plexus: a diffusion tensor MRI and fiber tractography study. Neuroimage 2012; 62: 1792-1799
