ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt 2015; 124(01): 10-13
DOI: 10.1055/s-0034-1396794
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Die Schmelzrandabschrägung – notwendig oder überholt?

Enamel Bevels – Necessary or obsolete?
J. Flöttmann-Schneider
1   Marburg
,
H. Flöttmann
1   Marburg
,
M. Roggendorf
1   Marburg
,
A. Braun
1   Marburg
,
R. Frankenberger
1   Marburg
› Author Affiliations
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Publication History

Publication Date:
18 February 2015 (online)

In der vorliegenden Studie konnte in vitro nachgewiesen werden, dass das Brechen scharfer Kanten im Schmelz ausreicht, um die Randständigkeit von approximalen Füllungen im Seitenzahngebiet zu verbessern. Eine Abschrägung im klassischen Sinne bewirkt dem gegenüber keinerlei signifikante Verbesserung. Das Unterlassen würde aufgrund von Spannung durch die Polymerisationsschrumpfung paramarginale Schmelzfrakturen verursachen. Eine Abschrägung im Dentin sollte unterbleiben.

Enamel Bevels – Necessary or obsolete?

In this in vitro study it could be shown, that stripping sharp enamel edges in class II cavities is enough, to increase marginal integrity. Classical enamel bevels do not provoke significantly better results. Desisting any kind of bevel causes polymerisation shrinkage induced paramarginal enamel cracks. Bevelling in dentin should be avoided in general.