Geburtshilfe Frauenheilkd 2015; 75(3): 218-221
DOI: 10.1055/s-0034-1396223
Aktuell diskutiert
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Reproduktionsmedizin. Optimierte Transportbedingungen für konserviertes Ovarialgewebe

Laura Lotz
,
Holm Schneider
,
Stephanie Nichols-Burns
,
Inge Hoffmann
,
Patricia G. Oppelt
,
Matthias W. Beckmann
,
Ralf Dittrich
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Publication History

Publication Date:
14 April 2015 (online)

Die Überlebensraten von Krebspatientinnen haben sich mittels moderner Behandlungsmethoden in den letzten Jahren merklich erhöht. Allerdings führen die Therapien sehr häufig zu einer Sterilität und viele Frauen müssen sich nach erfolgreicher Therapie mit dem Verlust ihrer Fruchtbarkeit auseinandersetzen. Dies lässt Fragen nach Möglichkeiten zum Erhalt oder Wiederherstellung der Fertilität dieser Patientinnen aufkommen. Neben der Transposition der Gonaden vor einer Radiotherapie, dem medikamentösen Gonadenschutz durch GnRH-Analoga und der Kryokonservierung von befruchteten und unbefruchteten Eizellen hat sich vor allem die Kryokonservierung von Ovarialgewebe als Methode der Fertilitätsprotektion etabliert, über die wir im Folgenden berichten möchten.

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