ZWR 2014; 123(11): 550-554
DOI: 10.1055/s-0034-1396036
Fortbildung
Implantologie
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Systemerkrankungen als Risiko bei der Implantattherapie

F. Halling
1  Fulda
› Author Affiliations
Further Information

Publication History

Publication Date:
16 December 2014 (online)

Die Implantologie hat sich in der Zahnmedizin als funktionserhaltende Therapie bei Zahnverlust etabliert. Sie ist mit guten Langzeitergebnissen ausführlich dokumentiert und gilt als sicheres Behandlungsverfahren [6, 9, 25]. In den letzten Jahren gewann die Problematik periimplantärer Infektionen sowohl im klinischen Alltag als auch in der wissenschaftlichen Diskussion eine zunehmende Bedeutung. Die grundlegende Definition der Periimplantitis als Entzündung der periimplantären Mukosa (Mukositis) in Verbindung mit erhöhten Sondierungswerten, Blutung auf Sondieren und progressivem Knochenverlust ist weitgehend akzeptiert [31, 59]. Jedoch sind die genaue Definition der Untersuchungskriterien, die Prävalenz und die Inzidenz der Periimplantitis zur Zeit noch Gegenstand der wissenschaftlichen Diskussion [31, 52].