ZWR 2014; 123(11): 578-579
DOI: 10.1055/s-0034-1369467
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Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Neue Studie – Notwendigkeit medizinischer Bleaching-Präparate

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Publication Date:
16 December 2014 (online)

Vor kurzem wurde an der Universität Freiburg eine wichtige Studie zur Zahnaufhellung erstellt: Erstmalig wurde der Einsatz von Produkten zur Zahnaufhellung mit höherer H2O2-Konzentration im Rahmen einer Literatur-Recherche systematisch untersucht. Aktueller Hintergrund der Untersuchung ist die EU-Kosmetik-Direktive mit ihrer Begrenzung von kosmetischen Zahnaufhellungs-Produkten auf 6% H2O2. Die EU-Kommission und einige wenige EU-Länder sehen keine Notwendigkeit für höhere Konzentrationen – die große Mehrzahl der EU-Staaten (u. a. Österreich und Deutschland) vertreten ein Nebeneinander von Zahnaufhellungs-Produkten für kosmetische Indikationen und Medizinprodukten mit höheren H2O2-Konzentrationen, vor allem für medizinisch indizierte Behandlungen. Die Autorin, Prof. Olga Polydorou, zeigt eine Reihe von medizinischen Indikationen auf, bei denen der Einsatz höherer H2O2-Konzentrationen entweder notwendig oder anzuraten ist.