Neurochirurgie Scan 2014; 02(03): 165-166
DOI: 10.1055/s-0034-1367653
Diskussion
Neuroonkologie
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Cyclin A und Geminin als prognostische Marker bei Glioblastomen geeignet

Trotz der Fortschritte in der Therapie haben Glioblastome eine schlechte Prognose. Zudem ist das Ansprechen auf die vorhandenen Behandlungsmöglichkeiten wie chirurgisches Debulking, Radio- und Chemotherapie sehr variabel. Britische Forscher untersuchten, inwieweit die Expression der regulatorischen Komponenten des Zellteilungszyklus als unabhängige Prädiktoren für die zu erwartende Wirksamkeit adjuvanter Therapie und für die Überlebenszeit geeignet sind.
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Publication Date:
06 August 2014 (online)

Fazit

Die Daten zeigen, dass ein hohes Expressionsniveau von Cyclin A und Geminin in der Lage ist, postoperatives Überleben nach adjuvanter Therapie beim Glioblastom vorauszusagen und sich beide dafür als unabhängige prognostische Marker eignen. Sogar in kleinen Biopsien können diese Marker laut den Autoren wertvolle prognostische Informationen liefern, vor allem wenn sie mit der Expression des O6-MGMT-Gens und einem 1p/19q-Verlust kombiniert werden.