Z Gastroenterol 2013; 51(12): 1395-1440
DOI: 10.1055/s-0033-1356220
Leitlinie
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

S3-Leitlinie zum exokrinen Pankreaskarzinom

S3-Guideline Exocrine Pancreatic Cancer
T. Seufferlein
1  Klinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Ulm
,
M. Porzner
1  Klinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Ulm
,
T. Becker
2  Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral-, Thorax-, Transplantations- und Kinderchirurgie, Universitätsklinikum Kiel
,
V. Budach
3  Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie, Charité Universitätsmedizin Berlin
,
G. Ceyhan
4  Chirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum rechts der Isar, TU München
,
I. Esposito
5  Institut für Allgemeine Pathologie, Klinikum rechts der Isar, TU München
,
R. Fietkau
6  Strahlenklinik, Universitätsklinikum Erlangen
,
M. Follmann
7  Leitlinienprogramm Onkologie, Deutsche Krebsgesellschaft e. V., Berlin
,
H. Friess
4  Chirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum rechts der Isar, TU München
,
P. Galle
8  I. Medizinische Klinik und Poliklinik, Universitätsmedizin Mainz
,
M. Geißler
9  Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Onkologie/Hämatologie, Gastroenterologie und Infektiologie, Klinikum Esslingen
,
M. Glanemann
10  Klinik für Allgemeine Chirurgie, Viszeral-, Gefäß- und Kinderchirurgie, Universitätsklinikum des Saarlandes Homburg/Saar
,
T. Gress
11  Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie und Stoffwechsel, Universitätsklinikum Gießen und Marburg
,
V. Heinemann
12  Medizinischen Klinik und Poliklinik III, Klinikum der Universität München LMU
,
W. Hohenberger
13  Chirurgische Klinik, Universitätsklinikum Erlangen
,
U. Hopt
14  Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Universitätsklinikum Freiburg
,
J. Izbicki
15  Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
,
E. Klar
16  Klinik für Allgemeine Chirurgie, Thorax-, Gefäß- und Transplantationschirurgie, Universitätsmedizin Rostock
,
J. Kleeff
4  Chirurgische Klinik und Poliklinik, Klinikum rechts der Isar, TU München
,
I. Kopp
17  AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement, Marburg
,
F. Kullmann
18  Medizinische Klinik I, Klinikum Weiden
,
T. Langer
7  Leitlinienprogramm Onkologie, Deutsche Krebsgesellschaft e. V., Berlin
,
J. Langrehr
19  Klinik für Allgemein-, Gefäß- und Viszeralchirurgie, Martin-Luther-Krankenhaus Berlin
,
M. Lerch
20  Klinik und Poliklinik für Innere Medizin A, Universitätsmedizin Greifswald
,
M. Löhr
21  Department of Clinical Science, Intervention and Technology, Karolinska Institutet, Stockholm
,
J. Lüttges
22  Institut für Pathologie, Marienkrankenhaus Hamburg
,
M. Lutz
23  Medizinische Klinik – Schwerpunkt Gastroenterologie, Endokrinologie, Infektiologie, Caritasklinikum Saarbrücken
,
J. Mayerle
20  Klinik und Poliklinik für Innere Medizin A, Universitätsmedizin Greifswald
,
P. Michl
11  Klinik für Gastroenterologie, Endokrinologie und Stoffwechsel, Universitätsklinikum Gießen und Marburg
,
P. Möller
24  Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Ulm
,
M. Molls
25  Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radiologische Onkologie, Klinikum rechts der Isar, TU München
,
M. Münter
26  Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, Klinikum Stuttgart
,
M. Nothacker
27  AWMF-Institut für Medizinisches Wissensmanagement, Berlin
,
H. Oettle
28  Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie, Charité Universitätsmedizin Berlin
,
S. Post
29  Chirurgische Klinik, Universitätsmedizin Mannheim
,
A. Reinacher-Schick
30  Abt. für Hämatologie und Onkologie, St. Josef-Hospital, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum
,
C. Röcken
31  Institut für Pathologie, Universitätsklinikum Kiel
,
E. Roeb
32  Medizinische Klinik II, SP Gastroenterologie, Universitätsklinikum Gießen und Marburg
,
H. Saeger
33  Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Dresden
,
R. Schmid
34  II. Medizinische Klinik und Poliklinik, Klinikum rechts der Isar, TU München
,
W. Schmiegel
35  Medizinische Klinik, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum
,
M. Schoenberg
36  Klinik für Chirurgie, Rotkreuzklinikum München
,
J. Siveke
34  II. Medizinische Klinik und Poliklinik, Klinikum rechts der Isar, TU München
,
M. Stuschke
37  Klinik für Strahlentherapie, Universitätsklinikum Essen
,
A. Tannapfel
38  Institut für Pathologie, Ruhr-Universität Bochum
,
W. Uhl
39  Chirurgische Klinik, St. Josef-Hospital, Klinikum der Ruhr-Universität Bochum
,
S. Unverzagt
40  Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
,
B. van Oorschot
41  Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie, Universitätsklinikum Würzburg
,
Y. Vashist
15  Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
,
J. Werner
42  Klinik für Allgemeine, Viszerale und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Heidelberg
,
E. Yekebas
43  Klinik für Allgemein-, Thorax- und Viszeralchirurgie, Klinikum Darmstadt
› Author Affiliations
Further Information

Publication History

Publication Date:
11 December 2013 (online)

1. Informationen zu dieser Leitlinie

Bei diesem Dokument handelt es sich um die aktualisierte Fassung der 2006 erstmals erstellten S3-Leitlinie zum exokrinen Pankreaskarzinom.

1.1. Herausgeber

Leitlinienprogramm Onkologie der AWMF, Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und Deutschen Krebshilfe e. V.


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1.2. Federführende Fachgesellschaft

Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten


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1.3. Kontakt

Office Leitlinienprogramm Onkologie
c/o Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Kuno-Fischer-Straße 8
14 057 Berlin
leitlinienprogramm@krebsgesellschaft.de
www.leitlinienprogramm-onkologie.de


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1.4. Finanzierung der Leitlinie

Diese Leitlinie wurde von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie (OL) gefördert.


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1.5. Zitierweise

Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Exokrines Pankreaskarzinom, Langversion 1.0, 2013, AWMF Registernummer: 032 – 010OL, http://leitlinienprogramm-onkologie.de/Leitlinien.7.0.html


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1.6. Besonderer Hinweis

Die Medizin unterliegt einem fortwährenden Entwicklungsprozess, sodass alle Angaben, insbesondere zu diagnostischen und therapeutischen Verfahren, immer nur dem Wissensstand zur Zeit der Drucklegung der Leitlinie entsprechen können. Hinsichtlich der angegebenen Empfehlungen zur Therapie und der Auswahl sowie Dosierung von Medikamenten wurde die größtmögliche Sorgfalt beachtet. Gleichwohl werden die Benutzer aufgefordert, die Beipackzettel und Fachinformationen der Hersteller zur Kontrolle heranzuziehen und im Zweifelsfall einen Spezialisten zu konsultieren. Fragliche Unstimmigkeiten sollen bitte im allgemeinen Interesse der OL-Redaktion mitgeteilt werden.

Der Benutzer selbst bleibt verantwortlich für jede diagnostische und therapeutische Applikation, Medikation und Dosierung.

In dieser Leitlinie sind eingetragene Warenzeichen (geschützte Warennamen) nicht besonders kenntlich gemacht. Es kann also aus dem Fehlen eines entsprechenden Hinweises nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.

Das Werk ist in allen seinen Teilen urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der Bestimmung des Urhebergesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung des Leitlinienprogramms Onkologie (OL) unzulässig und strafbar. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form ohne schriftliche Genehmigung des OL reproduziert werden. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung, Nutzung und Verwertung in elektronischen Systemen, Intranets und dem Internet.


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1.7. Ziele des Leitlinienprogramms Onkologie

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V., die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Krebshilfe e. V. haben sich mit dem Leitlinienprogramm Onkologie (OL) das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung und den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Die Basis dieses Programms beruht auf den medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachgesellschaften und der DKG, dem Konsens der medizinischen Fachexperten, Anwender und Patienten sowie auf dem Regelwerk für die Leitlinienerstellung der AWMF [1] und der fachlichen Unterstützung und Finanzierung durch die Deutsche Krebshilfe. Um den aktuellen Stand des medizinischen Wissens abzubilden und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen, müssen Leitlinien regelmäßig überprüft und fortgeschrieben werden. Die Anwendung des AWMF-Regelwerks soll hierbei Grundlage zur Entwicklung qualitativ hochwertiger onkologischer Leitlinien sein. Da Leitlinien ein wichtiges Instrument der Qualitätssicherung und des Qualitätsmanagements in der Onkologie darstellen, sollten sie gezielt und nachhaltig in den Versorgungsalltag eingebracht werden. So sind aktive Implementierungsmaßnahmen und auch Evaluationsprogramme ein wichtiger Bestandteil der Förderung des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel des Programms ist es, in Deutschland professionelle und mittelfristig finanziell gesicherte Voraussetzungen für die Entwicklung und Bereitstellung hochwertiger Leitlinien zu schaffen. Denn diese hochwertigen Leitlinien dienen nicht nur dem strukturierten Wissenstransfer, sondern können auch in der Gestaltung der Strukturen des Gesundheitssystems ihren Platz finden. Zu erwähnen sind hier evidenzbasierte Leitlinien als Grundlage zum Erstellen und Aktualisieren von Disease Management Programmen oder die Verwendung von aus Leitlinien extrahierten Qualitätsindikatoren im Rahmen der Zertifizierung von Organtumorzentren.


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1.8. Zusammensetzung der Leitliniengruppe

1.8.1. Koordination und Redaktion

Prof. Dr. med. Thomas Seufferlein, Universitätsklinikum Ulm

Projektmanagement

  • Dr. med. Marc Porzner, Universitätsklinikum Ulm

  • Anja Wölfer, Universitätsklinikum Halle (Saale)


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1.8.2. Beteiligte Fachgesellschaften und Organisationen

In [Tab. 1] sind die Autoren der ersten Auflage (2006) und in [Tab. 2] die beteiligten Personen an der 1. Aktualisierung (2013) aufgelistet.

Tab. 1

Beteiligte Autoren und Organisationen an der ersten Auflage (2006) der Leitlinien zum exokrinen Pankreaskarzinom.

Autoren

Organisation

Adler, Guido Prof. Dr.

DGVS

Bischoff, Stephan Prof. Dr.

DGE

Brambs, Hans-Jürgen Prof. Dr.

DRG

Feuerbach, Stefan Prof. Dr.

DRG

Grabenbauer, Gerhard Prof. Dr.

DEGRO

Hahn, Stephan Prof. Dr.

DGVS

Heinemann, Volker Prof. Dr.

DGHO/AIO

Hohenberger, Werner Prof. Dr.

DGAV/CAO-V

Kopp, Ina Prof. Dr.

AWMF

Langrehr, Jan Prof. Dr.

DGCH/CAO-V

Lutz, Manfred Prof. Dr.

DGVS

Micke, Oliver PD Dr.

DEGRO

Neuhaus, Horst Prof. Dr.

DGVS

Neuhaus, Peter Prof. Dr.

DGAV

Oettle, Helmut PD Dr.

DGHO/AIO

Schlag, Peter Prof. Dr.

DGCH

Schlottmann, Klaus PD Dr.

DGVS

Schmid, Roland Prof. Dr.

DGVS

Schmiegel, Wolff Prof. Dr.

DGVS

Seufferlein, Thomas Prof. Dr.

DGVS

Werner, Jens Prof. Dr.

DGAV/CAO-V

Wiedenmann, Bertram Prof. Dr.

DGVS

Tab. 2

Beteiligte Personen und Organisationen an der 1. Aktualisierung (2013).

Autoren

Organisation

Arnold, Dirk Prof. Dr.

DGHO

Becker, Thomas Prof. Dr.

CAO-V

Büchler, Markus Prof. Dr.

CAO-V

Budach, Volker Prof. Dr.

ARO

Ceyhan, Güralp PD Dr.

DGAV

Esposito, Irene Prof. Dr.

DGP

Fietkau, Rainer Prof. Dr.

ARO

Follmann, Markus Dr. MPH, MSc

OL

Friess, Helmut Prof. Dr.

DGAV

Galle, Peter Prof. Dr.

DGVS

Geißler, Michael Prof. Dr.

DGVS

Glanemann, Matthias Prof. Dr.

CAO-V

Gress, Thomas Prof. Dr.

DGVS

Heinemann, Volker Prof. Dr.

DGHO/AIO

Hohenberger, Werner Prof. Dr.

CAO-V

Hopt, Ulrich Prof. Dr.

DGAV

Izbicki, Jakob Prof. Dr.

CAO-V/DGAV

Klar, Ernst Prof. Dr.

CAO-V

Kleeberg, Jürgen

AdP

Kleeff, Jörg Prof. Dr.

CAO-V

Klöppel, Günter Prof. Dr.

DGP

Kopp, Ina Prof. Dr.

AWMF

Kullmann, Frank Prof. Dr.

DGVS

Langer, Thomas Dipl.-Soz.Wiss.

OL

Langrehr, Jan Prof. Dr.

CAO-V

Lerch, Markus Prof. Dr.

DGVS

Löhr, Matthias Prof. Dr.

DGVS

Lüttges, Jutta Prof. Dr.

DGP

Lutz, Manfred Prof. Dr.

DGVS

Mayerle, Julia Prof. Dr.

DGVS

Michl, Patrick Prof. Dr.

DGVS

Möller, Peter Prof. Dr.

DGP

Molls, Michael Prof. Dr.

DEGRO

Münter, Marc Prof. Dr.

DEGRO

Nothacker, Monika Dr. MPH

ÄZQ/AWMF

Oettle, Helmut PD Dr.

DGHO/AIO

Porzner, Marc Dr.

DGVS

Post, Stefan Prof. Dr.

CAO-V

Reinacher-Schick, Anke Prof. Dr.

DGVS

Röcken, Christoph Prof. Dr.

DGP

Roeb, Elke Prof. Dr.

DGVS

Saeger, Hans-Detlev Prof. Dr.

CAO-V/DGAV

Schmid, Roland Prof. Dr.

DGVS

Schmiegel, Wolff Prof. Dr.

DGVS

Schoenberg, Michael Prof. Dr.

CAO-V

Seufferlein, Thomas Prof. Dr.

DGVS

Siveke, Jens PD Dr.

DGVS

Stuschke, Martin Prof. Dr.

DEGRO

Tannapfel, Andrea Prof. Dr.

DGP

Uhl, Wolfgang Prof. Dr.

DGAV

Unverzagt, Susanne Dr.

IMEBI (als externer Auftragnehmer)

van Oorschot, Birgitt Dr.

DEGRO

Vashist, Yogesh Dr.

CAO-V

Wagener, Christoph Prof. Dr.

DGKL

Werner, Jens Prof. Dr.

CAO-V/DGAV

Wylegalla, Christian

KOK

Yekebas, Emre Prof. Dr.

CAO-V

Zimpel Tanja

AdP

Die Leitliniengruppe der 1. Aktualisierung besteht aus Vertretern aller an der histopathologischen Diagnostik und Therapie des Pankreaskarzinoms im ambulanten und stationären Bereich beteiligten Fachgruppen, einschließlich der Selbsthilfegruppen. Die jeweiligen Fachgesellschaften bzw. Verbände wurden angeschrieben und gebeten, Vertreter ihrer Gruppierung in die Leitliniengruppe zu entsenden. Darüber hinaus konnten von den einzelnen Fachgruppen weitere interessierte Vertreter in die Leitliniengruppe entsandt werden.

Außerdem waren folgende Fachgesellschaften für den Leitlinienprozess angeschrieben worden: Deutsche Röntgengesellschaft, Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin. Diese angeschriebenen Fachgesellschaften sahen sich entweder bei der Aktualisierung der behandelten Themen (s. 2.2.1) nicht gefragt und haben daher auf die Teilnahme verzichtet oder haben nicht rückgemeldet.

Die Erarbeitung der Kapitel erfolgte in Arbeitsgruppen, deren Mitglieder in [Tab. 3] aufgeführt sind. Weitere Informationen zu den Mitgliedern der Arbeitsgruppen zu Risikofaktoren/Screening/Risikogruppen, Diagnostik sowie Supportive Therapie, können dem Leitlinienreport entnommen werden.

Tab. 3

Mitglieder der Arbeitsgruppen.

Kapitel

Koordinatoren (alphabetisch, AG-Leiter fett markiert)

Risikofaktoren/Screening/Risikogruppen (2006)

Adler G., Aschoff A., Bergheim I., Bischoff S. C., Gress T., Hahn S., Keim V., Lerch M., Lüttges J., Nagel G., Rieder H., Schmid R.

Diagnostik (2006)

Brambs H.-J., Dobritz M., Möller P., Mössner J., Post S. T., Reske S. N., Riemann J. F., Rösch T. Schäfer A.-O., Schlottmann K., Uhl W., Wagener C., Wiedenmann B.

Chirurgische Therapie (2013)

Friess H., Izbicki J., Klar E., Löhr M., Post S., Schönberg M., Uhl W.

Chirurgische Therapie/Pathologie (2013)

Esposito I., Galle P., Glanemann M., Kleeff J., Klöppel G., Lüttges J., Michl P., Möller P., Röcken C., Saeger H., Tannapfel A., Vashist Y., Werner J.

Adjuvante und neoadjuvante Therapie (2013)

Arnold D., Budach V., Fietkau R., Geißler M., Hohenberger W., Hopt U., Lerch M., Oettle H., Reinacher-Schick A., Roeb E., Siveke J., Stuschke M., Yekebas E.

Palliative Therapie (2013)

Becker T., Gress T., Heinemann V., Kullmann F., Langrehr J., Lutz M., Mayerle J., Molls M., Münter M., Schmid R., Schmiegel W., van Oorschot B.

Supportive Therapie und Nachsorge (2006)

Dietrich C. F., Feil A., Feuerbach S., Graeven U., Hege-Scheuing G., Klar E., Lordick F., Micke O., Neuhaus H., Pauls S., Scheppach W., Weitz J.


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1.8.3. Zusammensetzung der AG Qualitätsindikatoren

Die Entwicklung der Vorschläge zu Qualitätsindikatoren erfolgte durch die in [Tab. 4] aufgeführte Arbeitsgruppe.

Tab. 4

Zusammensetzung der AG Qualitätsindikatoren (2013).

Personen

Organisation

Dr. Markus Follmann MPH, MSc

Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), Leitlinienprogramm Onkologie

Prof. Dr. Michael Geißler

Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

Prof. Dr. Frank Kullmann

Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

Dr. Monika Klinkhammer-Schalke

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT)

Prof. Dr. Manfred Lutz

Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

Dr. Monika Nothacker, MPH

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF), Leitlinienprogramm Onkologie

Prof. Dr. Thomas Seufferlein

Deutsche Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS)

Prof. Dr. Andrea Tannapfel

Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP)

Prof. Dr. Waldemar Uhl

Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie e. V. (DGAV)

Dr. Yogesh Vashist

Chirurgische Arbeitsgemeinschaft Onkologie (CAO-V)

Dr. Simone Wesselmann MBA

Deutsche Krebsgesellschaft (DKG), Bereich Zertifizierung


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1.8.4. Patientenbeteilligung

Vertreter der Selbsthilfeorganisation Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) waren sowohl an der Erstellung, als auch an der 1. Aktualisierung der Leitlinie direkt beteiligt.


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1.8.5. Methodische Begleitung bei der 1. Aktualisierung

  1. durch das Leitlinienprogramm Onkologie:

    • Prof. Dr. med. Ina Kopp (AWMF), Marburg

    • Dr. Markus Follmann, MPH, MSC (DKG), Berlin

    • Dipl.-Soz.Wiss. Thomas Langer (DKG), Berlin

  2. Dr. Susanne Unverzagt, Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik, Martin-Luther-Universität Halle (Saale)

  3. durch externe Auftragnehmer: Dr. Monika Nothacker, MPH (ehemals ÄZQ, heute AWMF), Berlin


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1.9. Weitere Dokumente zu dieser Leitlinie

Bei diesem Dokument handelt es sich um die aktualisierte Fassung der 2006 erstmals erstellten S3-Leitlinie zum exokrinen Pankreaskarzinom. Diese Leitlinie ist über die folgenden Seiten zugänglich:

  • Homepage der DGVS (www.dgvs.de)
    AWMF (www.leitlinien.net)

  • Leitlinienprogramm Onkologie (http://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/OL/leitlinien.html)

  • Deutsche Krebsgesellschaft (http://www.krebsgesellschaft.de/wub_llevidenzbasiert,120 884.html)

  • Deutsche Krebshilfe (http://www.krebshilfe.de/)

  • Guidelines International Network (www.g-i-n.net)

Neben der Langversion gibt es folgende ergänzende Dokumente zu dieser Leitlinie:

  • Kurzfassung der Leitlinie,

  • Patientenleitlinie (Laienversion),

  • Leitlinienreport,

  • Evidenzberichte, die für die 1. Aktualisierung (2013) erstellt wurden

Alle diese Dokumente werden ebenfalls auf den o. g. Homepages abrufbar sein.


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