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DOI: 10.1055/s-0033-1353541
Umfangreiche Resektionen verbessern die Gesamtüberlebensrate bei LGGs
Diffus-infiltrativ wachsende niedriggradige Gliome (LGGs) machen bei Erwachsenen 30 % der Gliome aus. In dieser retrospektiven Studie untersuchte die Forschergruppe T. Ius et al. der Universität Udine die Bedeutung des Resektionsausmaβes (EOR) für das Gesamtüberleben bei Patienten mit LGGs.Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
12. August 2013 (online)

EOR und ΔVT2T1 sind die stärksten unabhängigen Prädiktoren zur Verbesserung der Gesamtüberlebensrate, zur Verzögerung des Tumorwachstums und der malignen Transformation. Durch intraoperatives corticosubcortikales Mapping und zusätzliche fMRT/DTI-Daten unter Verwendung eines Neuronavigationssystems sind umfangreichere Resektionen bei einem akzeptablen Risiko möglich. Als Schwächen der Studie können das retrospektive Studiendesign sowie eine fehlende Standardisierung der Follow-up-Untersuchungen angeführt werden. Zusammenfassend unterstreicht die Studie die Bedeutung der Operation als First-line-Behandlung bei LGGs.