Der Klinikarzt 2013; 42(03): 151
DOI: 10.1055/s-0033-1343030
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Stentthrombosen nach Implantation eines Drug Eluting Stents – Risiko auch bei vorzeitigem Ende der Antikoagulation gering

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Publikationsdatum:
25. März 2013 (online)

 

Patienten, die einen medikamentenfreisetzenden Koronarstent (Drug Eluting Stent, DES) bekommen haben, müssen für längere Zeit antikoaguliert werden, um die Bildung eines Blutgerinnsels in dem mit dem Stent versorgten Gefäß zu verhindern. Die Leitlinien der amerikanischen und europäischen Fachgesellschaften empfehlen die duale Plättchenaggregationshemmung (DAPT) aus Azetylsalizylsäure und einem Thienopyridin wie Clopidogrel über einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten. Einige Patienten halten diese Fristen aber aus unterschiedlichen Gründen nicht ein und unterbrechen die Thromboprophylaxe beziehungsweise beenden sie vorzeitig. Damit gehen diese Patienten ein erhöhtes Risiko für Stentthrombosen ein. Auf der anderen Seite steigt bei einer länger andauernden plättchenhemmenden Therapie die Gefahr von Blutungskomplikationen.