ZWR 2012; 121(4): 166-170
DOI: 10.1055/s-0032-1313791
Fortbildung
CAD/CAM
© Georg Thieme Verlag Stuttgart · New York

Zirkonoxid braucht Kenntnisse

U Lohbauer
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Publication Date:
03 May 2012 (online)

Die Entwicklung der computergestützten Restauration wurde im Wesentlichen dadurch beeinflusst, dass die Digitalisierung der Präparation durch lichtoptische, Software-geführte Aufnahmetechniken Datensätze generierte, mit denen auf NC-Fräsautomaten Gerüste für Kronen und Brücken gefertigt werden konnten. Diese Technologie ermöglichte auch, polykristalline Oxidkeramiken im subtraktiven Verfahren zu verarbeiten. Dadurch wurde Zirkoniumdioxidkeramik (ZrO2) zum Werkstoff der Wahl für mehrgliedrige Front- und Seitenzahn-Rekonstruktionen sowie für Suprastrukturen in der Implantatprothetik. Über 380 000 Restaurationen wurden 2011 in Deutschland aus ZrO2 hergestellt und eingegliedert. Der Markt wächst und ZrO2 hat das Potenzial, den Prothetikmarkt für festsitzenden Zahnersatz zu dominieren.