ZWR 2012; 121(04): 184
DOI: 10.1055/s-0032-1312028
Colloquium
Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Metoxit Pressekonferenz in Zürich – Metallfrei und ästhetisch

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Publication Date:
26 April 2012 (online)

Im vergangenen November anlässlich der DGI-Tagung in Dresden hatten die Teilnehmer Gelegenheit, das neue Zirkonoxid-Implantatsystem Ziraldent von Metoxit kennenzulernen. Bereits seit über 30 Jahren ist das Schweizer Unternehmen spezialisiert auf Biokeramik und bietet eine breite Palette von Produkten, die nach der Spezifikation der Kunden entwickelt und gefertigt werden.

In der Dentalwelt ist das Unternehmen primär den Industriepartnern bekannt, da die Rohlinge aus dem Unternehmen von anderen Herstellern weiter verarbeitet und unter deren Marke verkauft werden. Nun sieht Metoxit die Zeit gekommen, mit eigenen Produkten die Anwender zu überzeugen. Die beste Gelegenheit bot sich dazu im März in Zürich, als der internationalen Fachpresse anlässlich einer Pressekonferenz das neue Vollkeramik-Konzept vorgestellt werden konnte.

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Dr. Wolfram Weber, Geschäftsführer Metoxit AG (Bild: Dr. Gisela Peters, Bad Homburg)

Seit Anfang 2012 ist das einteilige, konisch-zylindrische und selbstschneidende Schrauben-Implantat mit der patentierten Oberfläche ZircaPore erhältlich. Der Name ist sowohl Produkt als auch Trade-Marke. Er setzt sich zusammen aus der Biokeramik Aluminiumoxid und Zirkonoxid. 1985 gelang es durch einen besonderen Nachsinterungssprozess (HIP) den Werkstoff TZP-A-Bio-HIP für Wurzelstifte und rotierende Instrumente einzuführen. Er gibt nun auch dem Implantat die hohe Festigkeit und Biokompatibilität. Die mikroporöse und raue (ca. 2 μm) Grenzschicht ZircaPore bietet in Verbindung mit dem Implantat eine optimale Voraussetzung für die Osseointegration. Die hohe Primärstabilität lässt eine sofortige provisorische Versorgung ohne Okklusion und Approximalkontakte zu. In Verbindung mit dem neuen eingefärbten hochtransluzenten CAD/CAM-Rohling Z-CAD wird das vollkeramische Konzept abgerundet.

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Die vorgestellte, auf 5 Jahre angelegte prospektive Kohortenstudie an der Universität Freiburg unter der Leitung von Prof. Ralf Kohal zeigt sich zum jetzigen Zeitpunkt nach 3 Jahren als sehr viel versprechend. Wir dürfen gespannt sein.

ZWR/Gi