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DOI: 10.1055/s-0032-1310922
Native Sequenzen – Cine & Dark-Blood
Eine etablierte Methode zur Darstellung der Morphologie und der Funktion des Herzens stellt die Bildgebung mit nativen Sequenzen dar. Wir verstehen unter den nativen Sequenzen die für die reine Darstellung der Morphologie verwendeten SE-Sequenzen mit unterschiedlicher Wichtung (T1, T2, T2–FS, TIRM) und einer Dark-Blood-Magnetisierungspräparation, weiterhin die GE-Cine-Sequenzen, die primär zur Darstellung der Funktion des Herzens und der Bestimmung der Herzfunktionsparameter eingesetzt werden. Diese sind darüber hinaus nicht verzichtbar zur Bildgebung von Raumforderungen und Flussphänomenen.
In diesem Beitrag soll neben den Grundlagen der beiden Techniken im Besonderen auf die bei den Cine-Techniken vorhandenen Sequenzvarianten eingegangen werden. Es werden praxisbezogene Hinweise zur Einstellung der Akquisitionsparameter hinsichtlich der Bildqualität gegeben. Die Veränderungen der nativen Sequenzen bei 3 Tesla mit ihren Vor- und Nachteilen werden vorgestellt.
Weiterhin gibt es Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen.
Lernziele:
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Funktionsweise der SE-Sequenzen mit EKG-Triggerung und Dark-Blood Präparation.
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Grundlagen der Cine-Bildgebung, Verwendung von GE, SSFB, Echo-Sharing und verschiedener Triggertechniken.
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Einstellung und Anpassung der Akquisitionsparameter an den Patienten.
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Einsatz nativer Sequenzen bei 3 Tesla, Vorteile und Limitationen.
Korrespondierender Autor: Pabst T
Institut für Röntgendiagnostik, MRT, Oberdürrbacherstr. 6, 97080 Würzburg
E-Mail: pabst@roentgen.uni-wuerzburg.de