Gastroenterologie up2date 2012; 08(02): 80-84
DOI: 10.1055/s-0032-1309722
Klinisch-pathologische Konferenz
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Solide pseudopapilläre Tumoren des Pankreas

Johanna Munding
,
Orlin Belyaev
,
Wibke Ziebarth
,
Waldemar Uhl
,
Andrea Tannapfel
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Publication Date:
15 June 2012 (online)

Einleitung

Pankreastumoren im jungen Erwachsenenalter sind sehr selten. So konnte in einer aktuellen Untersuchung, die die Daten der amerikanischen SEER-Datenbank zusammenfasste, eine Inzidenz von 0,05 /100 000 für das Auftreten eines malignen Pankreastumors bei Patienten vor dem 30. Lebensjahr errechnet werden. Den größten Anteil nahmen hier duktale Adenokarzinome und neuroendokrine Karzinome ein, Pankreatoblastome und solide pseudopapilläre Tumoren umfassten jeweils 10 % [1].

Solide pseudopapilläre Tumoren treten prädominant bei Frauen auf, werden häufig zufällig – insbesondere bei der Abklärung unklarer Oberbauchbeschwerden – diagnostiziert und haben eine sehr gute Prognose.