Rofo 2012; 184(4): 345-368
DOI: 10.1055/s-0031-1299400
Konsensuspapier
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Konsensusempfehlungen der DRG/DGK/DGPK zum Einsatz der Herzbildgebung mit Computertomografie und Magnetresonanztomografie

Consensus recommendations of the German Radiology Society (DRG), the German Cardiac Society (DGK) and the German Society for Pediatric Cardiology (DGPK) on the Use of Cardiac Imaging with Computed Tomography and Magnetic Resonance Imaging
S. Achenbach
2  im Auftrag der Klinischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
,
J. Barkhausen
1  für die AG Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft
,
M. Beer
1  für die AG Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft
,
P. Beerbaum
3  im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie
,
T. Dill
2  im Auftrag der Klinischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
,
J. Eichhorn
3  im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie
,
S. Fratz
3  im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie
,
M. Gutberlet
1  für die AG Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft
,
M. Hoffmann
1  für die AG Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft
,
A. Huber
2  im Auftrag der Klinischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
,
P. Hunold
1  für die AG Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft
,
C. Klein
2  im Auftrag der Klinischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
,
G. Krombach
1  für die AG Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft
,
K.-F. Kreitner
1  für die AG Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft
,
T. Kühne
3  im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie
,
J. Lotz
1  für die AG Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft
,
D. Maintz
1  für die AG Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft
,
H. Mahrholdt
2  im Auftrag der Klinischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
,
N. Merkle
2  im Auftrag der Klinischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
,
D. Messroghli
2  im Auftrag der Klinischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
,
S. Miller
1  für die AG Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft
,
I. Paetsch
2  im Auftrag der Klinischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
,
P. Radke
2  im Auftrag der Klinischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
,
H. Steen
2  im Auftrag der Klinischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
,
H. Thiele
2  im Auftrag der Klinischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung
,
S. Sarikouch
3  im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie
,
R. Fischbach
1  für die AG Herz- und Gefäßdiagnostik der Deutschen Röntgengesellschaft
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Publication History

Publication Date:
17 March 2012 (online)

Zusammenfassung

Die kardiale Schnittbilddiagnostik mit der Magnetresonanztomografie (MRT) und der Computertomografie (CT) hat sich in der letzten Dekade technisch rasant weiterentwickelt. Diese Verbesserungen und die breite Verfügbarkeit moderner CT- und MRT-Systeme haben dazu geführt, dass beide Verfahren jetzt regelmäßig in der klinischen Routine eingesetzt werden. Dieses deutsche Konsensuspapier wurde daher gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung, der Deutschen Röntgengesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie erarbeitet und orientiert sich nicht an Modalitäten und Methoden, sondern gliedert sich nach großen Krankheitsgruppen. Behandelt werden die koronare Herzerkrankung, Kardiomyopathien, Herzrhythmusstörungen, Klappenvitien, Perikarderkrankungen, erworbene und strukturelle Veränderungen sowie angeborene Herzfehler. Für unterschiedliche klinische Szenarien werden die beiden Schnittbildmodalitäten CT und MRT vergleichend gegenübergestellt und beiden Methoden in einem kurzen Textfeld bewertet.

Abstract

Cardiac magnetic resonance imaging (MRI) and computed tomography (CT) have been developed rapidly in the last decade. Technical improvements and broad availability of modern CT and MRI scanners have led to an increasing and regular use of both diagnostic methods in clinical routine. Therefore, this German consensus document has been developed in collaboration by the German Cardiac Society, German Radiology Society, and the German Society for Pediatric Cardiology. It is not oriented on modalities and methods, but rather on disease entities. This consensus document deals with coronary artery disease, cardiomyopathies, arrhythmias, valvular diseases, pericardial diseases and structural changes, as well as with congenital heart defects. For different clinical scenarios both imaging modalities CT and MRI are compared and evaluated in the specific context.