PiD - Psychotherapie im Dialog 2011; 12(2): 174-178
DOI: 10.1055/s-0031-1276823
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Psychische Erkrankungen: Internet-Informationen für unterschiedliche Zielgruppen

Christiane  Eichenberg, Demetris  Malberg
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Publication Date:
14 June 2011 (online)

Die Zahl psychischer Erkrankungen hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt, am Arbeitsplatz fehlen die Betroffenen oft wochenlang (1, RKI 2010). Sie stehen in der Hierarchie der Krankheiten, die für die meisten Fehltage am Arbeitsplatz sorgen, mittlerweile auf Platz vier (RKI 2009). Der Anstieg an der Inzidenz psychischer Störungen macht die Bedeutung von qualitativ hochwertigen Informationen im Internet in diesem Bereich deutlich. Diese können präventive Wirkungen haben, aber vor allem auch Therapiemöglichkeiten, Nachsorgeangebote etc. darstellen und den Entscheidungsspielraum von Betroffenen vergrößern (Golkaramnay et al. 2010).

Im Folgenden werden – klassifiziert nach den psychischen Erkrankungen mit den höchsten Prävalenzraten – Internetressourcen kommentiert vorgestellt. Sie stellen natürlich nur eine Auswahl dar und umfassen Hinweise auf Online-Fachzeitschriften, Homepages von Fachgesellschaften und Forschungsinstituten über laienverständliche Informationsseiten bis hin zu störungsspezifischen Selbsthilfegruppen und professionellen Online-Beratungsangeboten bzw. E-Mental-Health-Programmen.

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Literatur

PD Dr. phil. Christiane Eichenberg, Dipl.-Psych.

Institut für Klinische Psychologie und Psychologische Diagnostik
Universität zu Köln

Höninger Weg 115

50969 Köln

Email: eichenberg@uni-koeln.de