PiD - Psychotherapie im Dialog 2011; 12(2): 137-142
DOI: 10.1055/s-0031-1276814
Aus der Praxis
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Selbstgefährdung im Internet und Web 2.0

Katja  Rauchfuß, Katja  Knierim
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Publication Date:
14 June 2011 (online)

Zusammenfassung

Im Internet gibt es neben hilfreichen Beratungsangeboten eine zunehmende Zahl von Websites und Communitybeiträgen, die selbstgefährdendes Verhalten verherrlichen. Ausgehend von dieser Diskrepanz werden Gefährdungspotenziale von Pro-Selbstgefährdungsinhalten im Web 2.0 dargelegt sowie anhand jugendgefährdender Suizid-, Anorexie- / Bulimie- und SVV-Angebote dokumentiert. Das Phänomen wird aus Sicht des Jugendschutzes betrachtet, wobei speziell Handlungsoptionen und Ergebnisse von jugendschutz.net, der länderübergreifenden Stelle für Jugendschutz im Internet, vorgestellt werden. Ein Blick auf die Studienlage sowie die Beratungs- und Selbsthilfe-Infrastruktur im Netz ergänzt die Ausführungen. Zum Schluss werden Informations- und Handlungsmöglichkeiten für Psychotherapeuten aufgezeigt.

Literatur

Katja Rauchfuß
Katja Knierim

jugendschutz.net

Wallstraße 11

55122 Mainz

Email: kr@jugendschutz.net

Email: kk@jugendschutz.net