Dialyse aktuell 2010; 14(9): 488-490
DOI: 10.1055/s-0030-1268385
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Weiterbildung des nephrologischen Pflegepersonals

Fördermöglichkeiten für die (Fach-)Weiterbildung
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Publication Date:
15 November 2010 (online)

 

Weiterbildung ist in jedem Beruf wichtig, so auch in der nephrologischen Pflege. Eine Förderung können interessierte Pflegekräfte über verschiedene Kanäle bekommen, etwa über das "Meister-BAföG", die Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung, Bildungsurlaub (je nach Bundesland) und den Bildungsscheck. Eine höhere Qualifikation verbessert die Chance für einen beruflichen Aufstieg und sichert ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis.

Die berufliche Qualifikation für Personal in nephrologischen Einrichtungen wird in der Empfehlung "Dialysestandard 2006" [1] geregelt. Ein zusammenfassender Auszug:

Im stationären Bereich gibt es grundsätzlich examiniertes Personal, wovon die Hälfte fachweitergebildete Pflegekräfte sind. Im ambulanten Bereich sind mindestens 1 Drittel examinierte Pflegekräfte mit 2-jähriger Fachweiterbildung. Eine Vielzahl von Weiterbildungsstätten bundesweit bietet dazu die Möglichkeit, die 2-jährige berufsbegleitende Weiterbildung zu absolvieren. Alle aktiven Weiterbildungsstätten sind in der Bundesarbeitsgemeinschaft der Weiterbildungsstätten organisiert und treffen sich 2-mal jährlich. So können Erfahrungen ausgetauscht und Neuerungen implementiert werden, wie zurzeit der neue kompetenzorientierte Rahmenlehrplan. Alle Weiterbildungsstätten arbeiten mit der DKG-Empfehlung.

Die Weiterbildungsstätte Ulm (WBS-Ulm) ist zusätzlich staatlich anerkannt. Eine Liste der aktiven Weiterbildungsstätten finden Sie auf der Homepage der AfnP unter http://www.afnp.de unter dem Menüpunkt "Weiterbildung". Als staatlich anerkannte nephrologische Weiterbildungsstätte stehen für unsere Teilnehmer verschiedene Möglichkeiten zur beruflichen Förderung zur Verfügung.

Literatur

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