Dialyse aktuell 2010; 14(7): 368
DOI: 10.1055/s-0030-1267320
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Gesundheitsprobleme des Pflegepersonals – Bereits in der Ausbildung mehr beachten

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Publikationsdatum:
20. September 2010 (online)

 

Nicht nur der Pflegeberuf, sondern auch die Schulen müssen attraktiver werden - das zeigt eine Studie am "Institut für Public Health und Pflegeforschung" (IPP) im Fachbereich Human- und Gesundheitswissenschaften der Universität Bremen. Bereits in der Pflegeausbildung muss die Gesundheitsförderung der Pflegenden mehr Aufmerksamkeit erhalten. Gestiegene Arbeitsbelastungen, Überforderung und "Burn-out" bei Pflegekräften sind schon lange bekannt. Bedenklich sind die damit verbundenen krankheitsbedingten Fehlzeiten, die hohe Fluktuationsrate und das schlechte Image des Pflegeberufs, wie jüngst eine Studie des IPP zeigen konnte.

Angesichts dieser Tendenzen und aufgrund der demografischen Entwicklung ist in naher Zukunft ein Mangel an professionellen Pflegekräften zu befürchten. Verschärfend kommt hinzu, dass auch das Durchschnittsalter der Pflegenden steigt. Abhilfe können unter anderem gesundheitsfördernde Maßnahmen schaffen, deren Einsatz idealerweise bereits in der Ausbildung beginnen sollte.

Literatur

  • 01 Görres S , et al . Bundesweite Vollerhebung zu Gesundheitsförderung und Prävention an Pflegeschulen. IPP 2010
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