Krankenhaushygiene up2date 2011; 6(1): 25-37
DOI: 10.1055/s-0030-1256297
Hygienemaßnahmen

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Prävention von MRE-Infektionen bei Bewohnern in Alten- und Pflegeheimen

Nicoletta  Wischnewski
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Publication Date:
22 March 2011 (online)

Kernaussagen

Die Zunahme von resistenten Erregern, wie z. B. ESBL-Bildnern, im Krankenhaus erfordert bei der Verlegung der Patienten in betreute Wohnbereiche, Alten- oder Pflegeheime auch dort eine erhöhte Beachtung und einen angemessenen Umgang mit diesen Personen bei pflegerischen Tätigkeiten. Anders als im Krankenhaus gilt es hier allerdings, den häuslichen Lebensbereich der Bewohner zu bewahren und gleichzeitig den Schutz von Mitbewohnern zu erreichen. Dies kann durch ein individuelles Infektionspräventionskonzept erreicht werden. Ein solches erlaubt über die Kenntnis der Übertragungswege von Erregern, deren spezifische Eigenschaften und der individuellen Bewertung des Infektionsrisikos des betroffenen Bewohners einschließlich der Bewertung des Risikos für Mitbewohner eine Ableitung angemessener effektiver Schutz- und Barrieremaßnahmen. Hierfür werden in den Empfehlungen „Infektionsprävention in Heimen” der KRINKO Grundlagen bereitgestellt, die über die folgende Internetadresse abrufbar sind: www.rki.de > Infektionsschutz > Krankenhaushygiene > Empfehlungen Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention.

Literatur

Dr. Nicoletta Wischnewski

Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf

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