Rofo 2010; 182 - RKSP310_1
DOI: 10.1055/s-0030-1252184

Fokale Leberläsionen

G Layer 1
  • 1Klinikum Ludwigshafen, Zentralinstitut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Ludwigshafen

Fokale Leberläsionen finden sich bei fünf Prozent der Gesamtbevölkerung. Da onkologische Erkrankungen neben denen des Herz-Kreislaufsystems die größte Bedeutung für Morbidität und Mortalität der Bevölkerung besitzen, kommt der Abklärung solch häufiger Befunde eine hohe Bedeutung zu. Radiologen sollen für ihre Facharztreife die wichtigsten Aspekte in der Klassifikation, Epidemiologie, und Pathologie von Lebertumoren vermittelt bekommen. Elementar ist das Verständnis der technischen Aspekte der diagnostischen Verfahren einschließlich der spezifischen Kontrastmittel und die Fähigkeit der Einordnung der radiologischen Verfahren in ihrer Bedeutung für Nachweis und Differenzialdiagnose von Lebertumoren. Die Fallbeispiele im Kurs betreffen insbesondere HCC, Metastasen, FNH, Adenom, Hämangion, Hämangiosarkom, Regeneratknoten und Pseudotumoren wie fokale Fettverteilungsstörungen.

Lernziele:

Aspekte zu Klassifikation, Epidemiologie, und Pathologie von Lebertumoren.

Radiologisch diagnostische Verfahren (Ultraschall, CT, MRT) einschl. spezifischer Kontrastmittel.

Empfohlenenswertes diagnostisches Vorgehen.

Nachweisgenauigkeit der Verfahren für Lebertumoren.

Differenzialdiagnostische Einordnung von Leberbefunden.

Korrespondierender Autor: Layer G

Klinikum Ludwigshafen, Zentralinstitut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Bremserstr. 79, 67063 Ludwigshafen

E-Mail: guenter.layer@klilu.de