DO - Deutsche Zeitschrift für Osteopathie 2011; 9(01): 8-10
DOI: 10.1055/s-0030-1250703
DO | spektrum
anatomie
Karl F. Haug Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart GmbH & Co. KG Stuttgart

Großbänder des hinteren Beckenrings: Sakrotuberal- und Sakrospinalband

Niels Hammer
,
Ingo Bechmann
,
Hanno Steinke
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Publikationsverlauf

Publikationsdatum:
07. Februar 2011 (online)

Die Sakrotuberal- und Sakrospinalbänder stabilisieren als Bestandteile des hinteren Beckenrings das Kreuzdarmbeingelenk. Weitere vielfältige Verbindungen zu Muskeln, Faszien und Leitungsstrukturen begründen die klinische Bedeutung der Sakrotuberal- und Sakrospinalbänder, insbesondere bei Nervenengpasssyndromen und bei Beckeninstabilitäten.

Das Kreuzdarmbeingelenk (Art. sacroiliacum) ist ein Gelenk, das sich unter dem Einfluss der Bänder des hinteren Beckenrings in seiner Beweglichkeit selbst strafft (Amphiarthrose). Hierfür sind die Kreuzdarmbeinbänder (Ligg. sacroiliaca), das Iliolumbalband (Lig. iliolumbale) und das Sakrotuberalband (Lig. sacrotuberale, ST) sowie das Sakrospinalband (Lig. sacrospinale, SS) von Bedeutung.