Krankenhaushygiene up2date 2009; 4(4): 297-310
DOI: 10.1055/s-0029-1243877
Hygienemaßnahmen

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Hygienische Händedesinfektion[1]

Christiane  Reichardt, Sonja  Hansen, Petra  Gastmeier
Further Information

Publication History

Publication Date:
12 January 2010 (online)

Kernaussagen

Die hygienische Händedesinfektion ist eine evidenzbasierte Maßnahme, um die Entstehung von Infektionen zu verhindern. Leider wird diese Maßnahme bei der täglichen Patientenversorgung nur mit relativ geringer Compliance durchgeführt. Untersuchungen zeigen eine Compliance von 50 % und darunter, das heißt, dass in der Hälfte aller relevanten Situationen eine Übertragung von potenziell pathogenen Erregern möglich ist. Um die Compliance zu steigern, sollten multimodale Strategien eingesetzt werden. Nur wenn Interventionen auf einen Bereich zugeschnitten sind und von administrativen und hierarchischen Strukturen getragen werden, ist eine nachhaltige Steigerung der Compliance zu erreichen.

1 Erstveröffentlichung des Beitrags in: Intensivmed. up2date 2009; 5: 93 – 105

Literatur

1 Erstveröffentlichung des Beitrags in: Intensivmed. up2date 2009; 5: 93 – 105

Dr. med. Christiane Reichardt

Institut für Hygiene und Umweltmedizin
Universitätsmedizin Berlin, Charité

Hindenburgdamm 27
12203 Berlin

Phone: 030/8445-3672

Fax: 030/8445-3682

Email: [email protected]