neuroreha 2009; 1(1): 28-32
DOI: 10.1055/s-0029-1242445
Schwerpunkt Repetition

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Komplexes aufgabenspezifisches repetitives Training bei zentralmotorischen Störungen

Caroline Renner, Horst Hummelsheim
Further Information

Publication History

Publication Date:
09 November 2009 (online)

Zusammenfassung

Erlernen von Fähigkeiten verändert die Funktion des Gehirns – dies gilt sowohl für Sportler und Pianisten als auch für den Patienten nach Hirninfarkt während eines intensiven, sich steigernden, repetitiven sensomotorischen Trainings der paretischen Extremitäten. Der vorliegende Artikel gibt einen Einblick in die Grundlagen und die praktische Durchführung des repetitiven Trainings. Entscheidend ist, dass der Patient das repetitive Training aktiv mehrmals täglich durchführt und sich die Anforderungen des Trainings und/oder die Komplexität der Aufgabe parallel zur Verbesserung der motorischen Leistungen steigern: Der Patient übt stets an seiner individuellen Leistungsgrenze. Zudem darf die Auswahl der Trainingsinhalte keinesfalls stereotyp erfolgen, sondern Therapeuten sollten diese an die individuellen Funktionsstörungen bzw. die Bedürfnisse des Patienten anpassen.

Literatur

Dr. med. Caroline I. E.  RennerOberärztin, Fachärztin für Neurologie
Prof. Dr. med. habil. Horst  Hummelsheimärztlicher Direktor, Professor für Neurologische Rehabilitation an der Universität Leipzig

Neurologisches Rehabilitationszentrum Leipzig

Universität Leipzig

Muldentalweg 1

04828 Bennewitz

Phone: 03425/888197

Fax: 03425/888190

Email: renner@sachsenklinik.de