neuroreha 2009; 1(1): 20-27
DOI: 10.1055/s-0029-1242444
Schwerpunkt Repetition

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Bedeutung der Repetition für das motorische Lernen – Lehren aus der Sportwissenschaft

Christian T. Haas, Klaus Blischke
Further Information

Publication History

Publication Date:
09 November 2009 (online)

Zusammenfassung

Die repetitive Ausführung von Bewegungsabläufen ist einer der zentralen Aspekte im Kontext des motorischen Lernens und damit verbundener Übungs- und Trainingsvorgänge. Diskussionen entzünden sich immer wieder an dem schon lange bekannten Sachverhalt, dass sich Bewegungsabläufe – selbst wenn sie hoch überlernt sind – nie physikalisch exakt wiederholen lassen, sondern stets einen geringen Grad an Variation aufweisen. Einige aktuelle Forschungsarbeiten sehen in der Variation von Bewegung nicht nur ein Epiphänomen, sondern eine bedeutende Funktion für motorische Lernvorgänge. Lernende sollen dabei mit ständig neuen Situationen konfrontiert und Quasiwiederholungen sollen vermieden werden. Der vorliegende Beitrag greift das Spannungsfeld zwischen „Wiederholen” und „Variieren” auf und versucht auf unterschiedlichen Ebenen herauszuarbeiten, inwiefern motorische Lernvorgänge mit bestimmten Wiederholungs- bzw. Variationsformen in Zusammenhang zu bringen sind.

Literatur

PD Dr. Christian T  Haas
Prof. Dr. Klaus Blischke

Sportwissenschaftliches Institut, Universität des Saarlandes

Universität Campus Geb. B8.1

66123 Saarbrücken

Phone: 0681/302-4624

Email: c.haas@mx.uni-saarland.de

Phone: 0681/302-4172

Email: k.blischke@mx.uni-saarland.de