neuroreha 2009; 1(1): 10-18
DOI: 10.1055/s-0029-1242443
Schwerpunkt Repetition

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Hintergrund: Rehabilitation und Plastizität

Christoph Globas, Joachim Cerny, Andreas R. Luft
Further Information

Publication History

Publication Date:
09 November 2009 (online)

Zusammenfassung

Das menschliche Gehirn ist in erstaunlichem Maße in der Lage, sich weiterzuentwickeln und äußeren Einflüssen anzupassen. Diese Fähigkeit der Umgestaltung von Nervenzellverbünden bezeichnet man als neuronale Plastizität. Diese Prozesse sind für die Rehabilitation nach Hirnschädigung sehr bedeutend, z. B. im Rahmen eines Schlaganfalls. Ziel ist es, über das Verständnis der neuronalen Plastizität und deren zugrunde liegenden molekularen und elektrophysiologischen Mechanismen durch Entwicklung darauf basierender Trainingsprogramme und supportiver Maßnahmen den Rehabilitationserfolg entscheidend zu verbessern. Dieser Artikel gibt einen kurzen Überblick über Mechanismen neuronaler Plastizität. Auf diesen Erkenntnissen basiert deren Nachweis am lebenden Menschen und die Entwicklung moderner rehabilitativer Verfahren. Christoph Globas

Literatur

Dr. med. Christoph  Globas
Joachim Cerny
Prof. Dr. med. Andreas R Luft

Neurologische Klinik und Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung des Universitätsklinikums Tübingen

Hoppe-Seyler-Str. 3, 72076 Tübingen

Phone: Tel.: 07071/2980414

Email: cglobas@me.com