Laryngorhinootologie 2009; 88(11): 709-710
DOI: 10.1055/s-0029-1241827
Editorial

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Kommentar der Schriftleitung

Editor's CommentG. Rettinger
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Publication Date:
12 November 2009 (online)

Liebe Leserinnen und Leser,

als Nachlese zum diesjährigen Jahreskongress in Rostock finden Sie in dieser Ausgabe ihrer LRO die Kurzfassung zweier Hauptvorträge zur Tumorchirurgie. In der Rubrik „Tipps und Tricks” geht es um die Behandlung des Schnarchens mit einer neuen Idee zur Stabilisierung des Gaumensegels. „Referiert und diskutiert” werden die beruflichen Einschränkungen nach partieller Laryngektomie, die anders zu bewerten sind als die Beeinträchtigung der allgemeinen Lebensqualität [1]. In einem weiteren Beitrag dieser Rubrik wird auf die prognostische Bedeutung retropharyngealer Lymphknoten beim Nasopharynxkarzinom hingewiesen, die sich z. B. im PET-CT darstellen lassen [2]. Eine Anpassung der UICC-Klassifikation wird daher empfohlen. Die „Übersicht” befasst sich mit vaskulären Malformationen. Ein „interessanter Fall” bezieht sich auf das Vagusneurinom, einen insgesamt seltenen Tumor [3]. Oft handelt es sich um einen intraoperativen Zufallsbefund und der Hinweis auf eine postoperative Vagus- und damit Kehlkopflähmung ist notwendiger Teil der Patientenaufklärung. Lehrreich ist auch der Fallbericht über eine Amyloidose der Zunge, welche zu knotigen Veränderungen und Ulcerationen führen kann. Die weitere Untersuchung ergab als Auslöser ein Plasmozytom, das auch in anderen Fallberichten in diesem Zusammenhang genannt wird [4].

Zu den „Originalarbeiten”:

Literatur

Korrespondenzadresse

Prof. Dr. G. Rettinger

Universitätsklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde

Frauensteige 12

89075 Ulm

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