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DOI: 10.1055/s-0029-1241789
© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart ˙ New York
Integrierte ambulante Palliativversorgung - Nasenspray ergänzt Schmerztherapie mittels Fentanyl-Pflaster
Publikationsverlauf
Publikationsdatum:
28. September 2009 (online)
"Im Mittelpunkt steht der Patient in seiner Gesamtheit", sagt Dr. Liliana Tarau vom Schmerz- und Palliativzentrum Rhein Main in Wiesbaden. Als Mitglied des HospizPalliativNetzes Wiesbaden und Umgebung unterstützt das Zentrum zusammen mit Hausärzten Patienten, die bis zuletzt zu Hause leben möchten. Das Team reicht vom Physiotherapeuten über Pfleger und Apotheker bis zum Facharzt. Das interdisziplinär angelegte Konzept soll die Lücke zwischen Wunsch und Wirklichkeit schließen. Denn obwohl die meisten Patienten zu Hause sterben wollen, ist doch bislang der Tod im Krankenhaus am häufigsten. Obwohl das Recht auf häusliche Palliativversorgung seit April 2007 gesetzlich verbrieft ist. Immerhin wurde mit den Ersatzkassen inzwischen ein hessenweiter Vertrag zur ambulanten Palliativversorgung geschlossen.
