Zum Thema
Das Kinästhetische Infant Handling-Programm basiert auf der Studie von Bewegungen, die bei Interaktionen zwischen Erwachsenen und Säuglingen stattfinden. Interaktion bedeutet „in Beziehung” treten. Im kinästhetischen Sinn ist damit in erster Linie die Wechselwirkung zwischen Kind und Betreuungsperson gemeint. Durch die Anstrengung, in Interaktionen mit Erwachsenen eine Körperposition einzuhalten oder sich zu bewegen, lernen die Kinder, sich auszudrücken, wahrzunehmen, zu interpretieren und zu kommunizieren. Kinästhetik Infant Handling unterstützt den Säugling von der Geburt an in seiner Entwicklung und sensibilisiert die Eltern für die Bedürfnisse ihres Kindes.
Literatur
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1 Mayetta L, Hatch F. Kinästhetik Infant Handling. Verlag Hans Huber 2004
Anschrift der Autorin:
Sabine Müller
Fachkinderkrankenschwester für pädiatrische Intensivmedizin
Neonatologische Intensivstation
Klinikum Magdeburg
Birkenallee 34
39002 Magdeburg