Frauenheilkunde up2date 2009; 3(3): 175-195
DOI: 10.1055/s-0029-1224514
Geburtshilfe und Perinatalmedizin

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart ˙ New York

Eklampsie und HELLP-Syndrom[1]

G. Knichwitz, W. Klockenbusch
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Publication Date:
29 June 2009 (online)

Einleitung

Die Inzidenz und der Stellenwert der schwangerschaftsbedingten Erkrankungen (Gestosen) unterscheiden sich nach Region und Entwicklung des Gesundheitssystems erheblich. Die Müttersterblichkeit liegt nach Angaben der WHO in westlichen Ländern bei 1 : 4 000, in Asien bei 1 : 132 und in Afrika bei 1 : 19. Weltweit sind etwa 60 000 Frauen pro Jahr betroffen [65].

Die hierfür in den Industrienationen hauptsächlich verantwortlichen schwangerschaftsbedingten Erkrankungen sind insbesondere die hypertensiven Erkrankungen mit ihren schweren Komplikationen

schwere Präeklampsie, Eklampsie und HELLP-Syndrom.

Die Terminologie dieser Erkrankungen ist bis heute noch uneinheitlich, da die Ätiologie weiterhin unklar ist. Im folgenden Text werden die schwangerschaftsinduzierte Hypertonie, die Präeklampsie, die Eklampsie und das HELLP-Syndrom aufgrund ihrer ätiologischen Gemeinsamkeiten zusammen besprochen.

1 Mod. nach Erstpublikation in Intensivmedizin up2date 2008; 4: 113–133

Literatur

1 Mod. nach Erstpublikation in Intensivmedizin up2date 2008; 4: 113–133

Prof. Dr. med. G. Knichwitz

Abteilung für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie Malteser-Krankenhaus Bonn/Rhein-Sieg

Von-Hompesch-Str. 1

53123 Bonn

Email: [email protected]


Weiterführende Literatur
AWMF-Leitlinien-Register Nr. 015 / 018.
www.leitlinien.net