Dtsch med Wochenschr 1899; 25(3): 44-46
DOI: 10.1055/s-0029-1200107
© Georg Thieme Verlag, Stuttgart

Beitrag zur Kenntniss der Antipyrinintoxication2)

Gaston Graul - Assistenzarzt
  • III. Aus der medicinischen Universitätsklinik in Würzburg. (Director: Prof. Dr. von Leube)
2) Nach Abfassung vorliegender Arbeit ersehe ich im „Archiv für Dermatologie und Syphilis”, Band XLVI, Heft 3, 1898, einen Aufsatz aus der Klinik des Herrn Prof. Lesser in Berlin von Herrn Dr. Apolant, „Die Antipyrinexantheme”, der einen interessanten Beitrag zur Aetiologie und Pathogenese der Antipyrinexantheme bildet. Die benutzte Litteratur umfasst 265 Fälle. Ich möchte hier nur speziell den Abschnitt anführen, der über die Idiosynkrasie gegenüber Antipyrin handelt und worin Apolant zu dem Eesultat kommt, dass eine Zunahme der Empfindlichkeit des Körpers gegen Antipyrin die Norm darstellt. Eine Abnahme oder ein Schwinden der Erscheinungen habe kein Fall aus der umfangreich benutzten Litteratur aufgewiesen. Nur an sich selbst beobachtete Verfasser im Laufe der Jahre eine deutliche Verringerung der vorher bestamdenen Nebenwirkungen des Antipyrins.
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Publication Date:
22 August 2009 (online)